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Den Opfern eine Stimme geben
Kampagne „Aktion Aufschrei: Stoppt den Waffenhande

Referent: Emanuel Matond

Deutschland ist der größte Waffenexporteur der Europäischen Union und liegt hinter den USA und Russland weltweit an dritter Stelle. Die Folgen der Rüstungsexporte sind für die Menschen in den Empfängerländern verheerend: Bestehende Konflikte werden verstärkt und eskalieren häufig gewaltsam; unzählige Menschen werden getötet, verwundet, vertrieben oder erleiden schwere Traumata. Die Kampagne gegen Waffenhandel will diesen Entwicklungen entgegentreten und den Opfern eine Stimme geben, den Tätern ein Gesicht. Ziel ist ein Rüstungsexportverbot im Grundgesetz. Im Rahmen einer Rundreise wird der aus Angola stammende Journalist und Kriegsdienstverweigerer Emanuel Matondo berichten, welche Folgen die Rüstungsexporte konkret für die Menschen in Ländern des Südlichen Afrika haben. Mit der Idee der Gewaltfreiheit unterstützt Emanuel Matondo eine radikale soziale Transformation der Gesellschaften durch die jeweils dort aktiven Gruppen. Matondo referiert in deutscher Sprache.


In Zusammenarbeit mit: Heidelberger Friedensratschlag, Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA), Werkstatt für Gewaltfreie Aktion / Baden, Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) und Connection e.V

VHS – Heidelberg - Bergheimer Str. 76

 

www.aufschrei-waffenhandel.de